- <tt>-acodec copy</tt> Kopiert den Audio-Datenstrom
Video-Software #
Diese Wiki-Seite kann einmal eine Einstiegsseite in verschiedene Aspekte des Umgangs mit Videos unter Linux werden. Den Anfang mache ich mal mit Infos zum Abspielen:
Abspielen von Videos #
Da ja inzwischen jede Distribution einen Multimedia-Player installiert, gibts da eigentlich nicht mehr viel zu zu sagen. Dennoch möchte ich hier den Tip geben, dass meiner bescheidenen Meinung nach mplayer und xine die besten Abspielprogramme sind, ausserdem gibt es da noch ein Debian-spezifisches besonderes Problem: Es gibt eine ganze Menge von Codecs, die nicht frei sind, aber trotzdem frei erhältlich sind. Debian installiert diese natürlich nicht mit. Damit fehlen einem eine Menge Windows-Formate. Ich hatte insbesondere das Problem, daß ich keine WMV-Dateien anschauen konnte. Unter ftp://ftp.nerim.net/debian-marillat/index.html (im stable-Bereich) gab's dann das Paket w32codecs, das ich einfach installiert habe und ab sofort lief mein xine wie am Schnürchen. :-) Darüberhinaus sind dort auch noch andere interessante Pakete zum Thema Video. -- ThomasBayen
Erzeugen von DVDs #
tovid #
Ich möchte Dateien, die der VideoServer erzeugt, auf CD oder DVD brennen. Dazu habe ich zuerstmal folgende Links gesammelt;
- http://www.pro-linux.de/t_multimedia/dvd-video-disk.html
- Artikel über DVD-Erstellung mit tovid
Für tovid benötigt man zusätzliche Debian-Pakete. Dazu braucht man zusätzliche Einträge in der sources.conf:
deb http://packages.kirya.net unstable main contrib non-free deb ftp://ftp.nerim.net/debian-marillat/ sarge main * Videos im Browser (z.B. von Youtube) lassen sich mit einem Firefox-Plugin mit den Linux-Plugins statt mit Flash betrachten, die Qualität ist besser!Dann kann man das Paket tovid-gui installieren.
- Video Download Helper
- Funktioniert auch für Audio Formate - Tipp ursprünglich von Walter Kanitzki aus der LUG-Krefeld
- Video Download Helper
ffmpeg #
Ein gutes Tool, um Audio- und Videoströme umzuwandeln, ist
ffmpeg
. Ich wandle meine
VDR-Dateien mit folgendem Aufruf:
ffmpeg -i Aufnahme.vdr -qscale 5 -vcodec mpeg2video -acodec copy -b 3200 -ab 224 -tvstd PAL -r 25.000 -s 352x576 Ergebnis.mpg
- <tt>-qscale 5</tt> ergibt (lt. Doku, Kap. 4) eine gleichmäßige Qualität (1=sehr gut, 31=sehr schlecht) bei variabler Bitrate
- <tt>-vcodec mpeg2video</tt> (Formate anzeigen mit ffmpeg -formats IMHO sollte das Format mpeg2ts sein, aber mpeg2video habe ich aus den tovid-Skripten genommen. U.U. macht das gar keinen großen Unterschied.
- <tt>-acodec copy</tt> Kopiert den Audio-Datenstrom so, wie er ist. Das scheint zu funktionieren. "tovid" empfiehlt ac3, was aber Stille ergibt. Hmmmm....
- <tt>-b 3200</tt> Bitrate 3200 kb/sec
- <tt>-ab 224</tt> Audio-Bitrate. Den Wert habe ich aus tovid. Ob das beim copy-Codec überhaupt sinnvoll ist, weiss ich nicht
- <tt>-tcstd PAL</tt> TV-Standard für Deutschland
- <tt>-r 25.000</tt> 25 Bilder pro Sekunde in der Ausgabe
- <tt>-s 352x576</tt> Auflösung (siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/DVD-Video#Videoformate)
Die Dateigröße und damit die Qualität wird hauptsächlich von der Auflösung und von der Quantisierung (-qscale) bestimmt. Obige Einstellung (352x576, 5) ergibt z.B. bei einem Film, der im Original 2,4GB hat (ca. 2 Std.), eine mpg-Datei von 827MB.