Adventskalender mit Test-Fragen zur LPI-Prüfung
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Wer sich auf eine Zertifizierung durch das Linux Professional Institute
vorbereiten möchte,
freut sich eventuell auf die im LPI-Simulator
(Spoiler-Warnung) angebotene Trainingsmöglichkeit.
Anmeldungen zu einer der LPI-Prüfungen LPIC-1, LPIC-2 oder LPIC-3 sind z.B. über
LPI
möglich.
LPI-Fragen werden auch im Forum von Karl Schock
erörtert,
wo es auch eine LPI Live-CD
namens elpicx zum Üben gibt.
Hier wird nun für jeden Tag des Advents 2007 je eine Frage präsentiert.
Einen Perl-Adventskalender habe ich für Perl-Catalyst
entdeckt: http://catalystframework.org/calendar/2007
| WICHTIG: DIES IST KEIN BRAINDUMP! Die Fragen in dieser Datei sind frei erfunden und haben nichts mit der echten Prüfung zu tun. Bitte lernen Sie diese Fragen nicht auswendig, um damit die Prüfung zu bestehen. Sie werden durchfallen und sind dann selber daran schuld. |
Fragen für Prüfung 101 von Anselm Lingnau, Thomas Erker#
Simulierte Prüfungsfragen Copyright © 2004-5 Linup Front GmbH (http://lpi-buch.linupfront.de/lpisim/)
Adventskalendertürchen #
(Lösungen gibt es am Folgetag)- 15.12.2007
- 1.101.4 2
- Welche Art von Massenspeichern wird Linux-intern NICHT über die SCSI-Treiber verwaltet?
- CompactFlash-Karten mit PCMCIA-Adapter
- USB-Sticks
- FireWire- (IEEE-1394-)Platten
- FiberChannel-Platten
- 14.12.2007
- 1.101.3 1
- Welches Kommando dient zur Konfiguration des »Open Sound System« für Soundkarten?
- sndconfig
- soundconfig
- alsaconf
- soundconf
- 13.12.2007
- 1.101.3 2
- Mit welchem der folgenden Kommandos können Sie die serielle Schnittstelle /dev/ttyS0 auf die Übertragungsrate 115200 Bit/s einstellen?
- setserial /dev/ttyS0 spd_vhi; stty 38400 </dev/ttyS0
- setserial /dev/ttyS0 spd_vhi; stty 38400 /dev/ttyS0
- setmodem --speed=115200 /dev/ttyS0
- cat 115200 >/proc/modem/speed
Ein Kommando »setmodem« (Antwort <<3>>) gibt es leider genauso wenig wie eine Datei »/proc/modem/speed« (Antwort <<4>>). Hierbei handelt es sich um pure Nebelwerferei.
- 12.12.2007
- 1.101.3 2 l
- Ihr Rechner hat zwei parallele Schnittstellen und eine ISA-basierte Soundkarte. Woran kann es liegen, wenn Sie keine Audio-Ausgabe bekommen?
- Die zweite parallele Schnittstelle und die Soundkarte beanspruchen denselben Interrupt (5)
- Die zweite parallele Schnittstelle und die Soundkarte beanspruchen denselben DMA-Kanal (4)
- Die ISA-PnP-Funktionalität ist im BIOS ausgeschaltet
- Linux unterstützt keine ISA-basierten Soundkarten, nur solche auf PCI-Basis
- 11.12.2007
- 1.101.3 2
- Welches der folgenden Kommandos hilft Ihnen dabei, herauszufinden, ob Ihr Modem einen eigenen Interrupt zur Verfügung hat?
- cat /proc/interrupts
- modeminfo --interrupt /dev/modem
- cat /proc/modem/interrupt
- setserial -i /dev/modem
Voraussetzung ist natürlich, dass Ihr Modem wirklich unterstützt wird, denn »/proc/interrupts« liefert nur Informationen über Geräte mit einem initialisierten Treiber. »setserial /dev/modem« (ohne »-i«) wäre übrigens auch eine Möglichkeit.
- 10.12.2007
- 1.101.3 1
- Was ist ein »Win-Modem«?
- Ein Modem ohne eigenen Signalprozessor, bei dem die Rechner-CPU dessen Rolle übernimmt
- Ein Modem mit grafischer Benutzeroberfläche
- Ein Modem, das nur mit Windows funktioniert
- Ein Modem, das in einem Test in einer Fachzeitschrift am besten abgeschnitten hat
Für viele Win-Modems gibt es heute auch Linux-Unterstützung, siehe [http://www.linmodems.org]]. Leider wird diese in der Regel in Gestalt proprietärer, binärer Treiber vom Hersteller zur Verfügung gestellt, so dass es schwierig sein kann, z. B. Kernel-Updates zeitnah durchzuführen.
Sie sollten den Einsatz von Win-Modems vermeiden, wenn Sie es sich aussuchen können. Win-Modems werden gerne in Notebooks verbaut, wo es dann keine Wahlmöglichkeit gibt; im schlimmsten Fall können Sie aber meist ein Modem auf PC-Kartenbasis (oder USB) verwenden.
- 09.12.2007
- 1.101.1 1
- Welcher Datei können Sie Informationen über die Zuordnung von Interrupts zu Geräten entnehmen? (Geben Sie den vollständigen Pfad an.)
Die Zuordnung von Interrupts zu Geräten finden Sie in der Datei »/proc/interrupts«. Beachten Sie, dass nur diejenigen Interrupts in der Datei auftauchen, die wirklich vom Kernel benutzt werden - Interrupts von Geräten, für die kein Treiber aktiv ist, tauchen in der Liste nicht auf.
- 08.12.2007
- 1.101.1 1
- Welcher Datei können Sie Informationen über die Zuordnung von I/O-Ports zu Geräten entnehmen? (Geben Sie den vollständigen Pfad an.)
Die Zuordnung von I/O-Ports zu Geräten finden Sie in der Datei »/proc/ioports«. Beachten Sie, dass nur diejenigen I/O-Ports in der Datei auftauchen, die wirklich vom Kernel benutzt werden - Ports von Geräten, für die kein Treiber aktiv ist, tauchen in der Liste nicht auf.
- 07.12.2007 (Wegen Urlaub kommt jetzt 6 Tage Pause, oder jemand, Thomas, hat Ideen für Fragen)
- 1.101.1 1
- Warum ist die »1024-Zylinder-Grenze« auf manchen Rechnern ein Problem?
- Auf alten Rechnern kann der Bootlader den Systemkern nicht laden, wenn Teile davon jenseits des 1024. Zylinders auf der Platte liegen
- Auf alten Rechnern gibt es unter Linux eine Grenze für die Größe von Partitionen, nämlich 1024 Zylinder
- Auf alten Rechnern muss der Zylinder 1024 an der Grenze einer primären Partition liegen
- Linux benötigt mindestens 1024 Zylinder freien Platz auf der Platte
Für Linux ist das eigentlich egal, da es (wie alle heutigen Betriebssysteme) das BIOS links liegen läßt. Ein Problem gibt es aber möglicherweise beim Booten, wenn Sie eine (einzige?) große Linux-Partition haben und der Systemkern (oder Teile davon) jenseits der 1024-Zylinder-Grenze liegt. In diesem Fall kann der Bootlader, der sich ja des BIOS bedient, nicht den kompletten Kernel laden - der Rechner bootet nicht.
Die probate Abhilfe besteht darin, am Anfang der Platte eine kleine Partition für das Verzeichnis »/boot« anzulegen (20 MB sind typischerweise dicke genug). Darin wird der Kernel untergebracht, so dass der Bootlader ihn garantiert komplett finden kann. Später, wenn der Kernel läuft, ist die 1024-Zylinder-Grenze egal.
Richtig ist also <<1>>, die anderen drei Antworten sind Nebelwerferei.
- 06.12.2007
- 1.101.1 2
- Auf welche Uhrzeit müssen Sie die CMOS-Uhr Ihres Rechners stellen, damit Linux die korrekte Uhrzeit anzeigen kann -- Weltzeit (UTC) oder die lokale Zonenzeit?
- Egal -- Sie müssen Linux aber mitteilen, welche von beiden
- Weltzeit (UTC)
- Lokale Zonenzeit
- Egal -- Linux bestimmt automatisch die korrekte Zeit anhand der Endung des Domänennamens
Sie sollten die CMOS-Uhr in Zonenzeit laufen lassen, wenn Sie auf Ihrem Rechner außer Linux noch ein Windows-Betriebssystem haben; diese verwenden die CMOS-Uhr direkt. Wenn Sie nur Linux auf dem Rechner haben, sind Sie besser damit beraten, UTC zu verwenden - so vermeiden Sie Verwirrung mit der Sommerzeit. In jedem Fall ist es aber egal (Antwort <<1>>), solange Sie Ihrem Linux sagen, wie es beim Stellen der Kernel-Uhr die Zeit interpretieren soll, die es in der CMOS-Uhr findet.
Am Domänennamen (Antwort <<4>>) kann Linux sich leider nicht orientieren, dafür ist der nicht eindeutig genug: Mit ».de« könnte es gerade noch angehen, aber was ist mit ».us«, ».ru«, ».com« oder ».org«?
- 05.12.2007
- 1.101.1 1
- Sie möchten verhindern, dass zufällige Personen Ihren Rechner mit einer Knoppix-CD neu starten können. Wie können Sie das erreichen, wenn er von einer IDE-Platte bootet?
- Die Bootreihenfolge im BIOS so einstellen, dass »C:« vorne steht
- Das CD-Laufwerk mit Paketband zukleben
- Das CD-Laufwerk im BIOS abmelden
- Die Bootreihenfolge im BIOS so einstellen, dass »A:« vorne steht
- 04.12.2007
- 1.101.1 1
- »ECP« ist eine BIOS-Konfigurationsmöglichkeit für ...
- die parallele Schnittstelle
- die serielle Schnittstelle
- die Ethernet-Schnittstelle
- die Energieverwaltung
- 03.12.2007
- 1.101.1 1
- Sie versuchen, den IrDA-Port eines Linux-Rechners zu konfigurieren, um Daten zwischen dem Rechner und einem Handy auszutauschen. Es kommt keine Verbindung zu Stande. Woran kann das liegen?
- Der IrDA-Port muss im BIOS einer seriellen Schnittstelle zugeordnet werden
- Linux unterstützt Infrarotschnittstellen erst ab Kern-Version 2.6
- Das Handy muss auf »Linux-Datenübertragung« eingestellt sein
- Die Datenformate Ihres Handys und Ihrer Adressendatenbank müssen kompatibel sein
- 02.12.2007
- 1.101.1 2
- Sie wollen Linux auf einem alten Rechner installieren, der eine 4-GB-IDE-Festplatte hat. Außerdem haben Sie eine 40-GB-IDE-Festplatte zur Verfügung. Sie ersetzen die 4-GB-Platte durch die 40-GB-Platte, aber das BIOS findet diese Platte nicht. Was sollten Sie tun, um den Aufwand minimal zu halten?
- Beide Platten einbauen, nur die 4-GB-Platte im BIOS anmelden und diese zum Booten verwenden
- Einen neuen Rechner kaufen - so große Platten unterstützt der alte nicht
- Die 40-GB-Platte als Slave konfigurieren, dann ist die Kapazität egal
- Den Bootlader im MBR der 40-GB-Platte neu installieren
- 01.12.2007
- 1.101.1 1 Wozu dient die »LBA«-Einstellung im BIOS?
- Zur Ansteuerung von IDE-Festplatten mit mehr als 1024 Zylindern
- Zur Ansteuerung von mehr als zwei IDE-Festplatten
- Zum Betrieb der Rechneruhr in Zonenzeit
- LBA ist ein Satz von Funktionen für die Batteriekontrolle in Laptops
- 1.101.1 1 Wozu dient die »LBA«-Einstellung im BIOS?
Die anderen drei Antworten sind frei erfunden.