Diese Wiki-Seite kann einmal eine Einstiegsseite in verschiedene Aspekte des Umgangs mit Videos unter Linux werden. Den Anfang mache ich mal mit Infos zum Abspielen:
Da ja inzwischen jede Distribution einen Multimedia-Player installiert, gibts da eigentlich nicht mehr viel zu zu sagen. Dennoch möchte ich hier den Tip geben, dass meiner bescheidenen Meinung nach mplayer und xine die besten Abspielprogramme sind, ausserdem gibt es da noch ein Debian-spezifisches besonderes Problem: Es gibt eine ganze Menge von Codecs, die nicht frei sind, aber trotzdem frei erhältlich sind. Debian installiert diese natürlich nicht mit. Damit fehlen einem eine Menge Windows-Formate. Ich hatte insbesondere das Problem, daß ich keine WMV-Dateien anschauen konnte. Unter ftp://ftp.nerim.net/debian-marillat/index.html (im stable-Bereich) gab's dann das Paket w32codecs, das ich einfach installiert habe und ab sofort lief mein xine wie am Schnürchen. :-) Darüberhinaus sind dort auch noch andere interessante Pakete zum Thema Video. -- ThomasBayen
Momentan kann ich auch mpv
zum Abspielen von ogg-, mp3-, mp4-, mkv-, chiptunes, Midi- und vielen anderen Dateien empfehlen. (04.10.2023) -- MarkusMonderkamp
yt-dlp
- kann auch, mit Parameter "--list-subs", verfügbare Untertitel herunterladen. (04.10.2023)
Das kleine Helferlein lädt nicht nur Videos aus Youtube, sondern auch aus vielen vimeo- und Mediathek-Quellen herunter.
Installation unter manjaro- bzw. arch-linux: >>pacman -S yt-dlp<<
Beipiel für Untertitel mit Info-Video "Rust runs on EVERYTHING, including the Arduino" von Februar 2022:
%> yt-dlp --list-subs https://www.youtube.com/watch?v=ZPSqhb4KKNc Language Name Formats [...] de german vtt, ttml, srv3, srv2, srv1, json3 [...] %> yt-dlp --write-subs --sub-format vtt --sub-lang "de" https://www.youtube.com/watch?v=ZPSqhb4KKNc
Ich habe noch nicht herausgefunden, wie ich mit yt-dlp nur die Untertitel ohne Video, z.B. nachträglich, herunterladen kann.
Ich möchte Dateien, die der VideoServer erzeugt, auf CD oder DVD brennen. Dazu habe ich zuerstmal folgende Links gesammelt;
- Artikel über DVD-Erstellung mit tovid
- Skriptsammlung, um DVDs zu erstellen
deb http://packages.kirya.net unstable main contrib non-free deb ftp://ftp.nerim.net/debian-marillat/ sarge main
Dann kann man das Paket tovid-gui installieren.
Leider bin ich mit tovid auf keinen echten grünen Zweig gekommen. Die GUI hängt sich nach dem encoden immer auf und ob beim encoden etwas herauskommt oder nicht und ob der Ton dann zum Bild passt, scheint vom Stand der Sterne abzuhängen.
Ein gutes Tool, um Audio- und Videoströme umzuwandeln, ist
ffmpeg
. Ich wandle meine
VDR-Dateien mit folgendem Aufruf:
ffmpeg -i Aufnahme.vdr -qscale 5 -vcodec mpeg2video -acodec copy -b 3200 -ab 224 -tvstd PAL -r 25.000 -s 352x576 Ergebnis.mpg
Die Dateigröße und damit die Qualität wird hauptsächlich von der Auflösung und von der Quantisierung (-qscale) bestimmt. Obige Einstellung (352x576, 5) ergibt z.B. bei einem Film, der im Original 2,4GB hat (ca. 2 Std.), eine mpg-Datei von 827MB.
Schnell mal einen Film auf eine DVD brennen kann man angeblich am besten mit http://dvdwizard.wershofen.net/
Auf dem FrOSCon2010 gab es einen Vortrag
zu Lumiera
. Das ist eine Software für den professionellen Videoschnitt. Zielpublikum sind eher professionelle Anwender als Leute, die mal eben ein Urlaubsvideo schneiden wollen. Da jedoch in diesem Bereich die Heimtechnik auch immer weiter fortschreitet, lohnt es sich vielleicht, sich auch dieses Projekt anzuschauen und zu merken.
oder transcode.
] - Tipp von Peter Hormanns
- Funktioniert auch für Audio Formate - Tipp ursprünglich von Walter Kanitzki aus der LUG-Krefeld