ATI Radeon Grafikkarten #

In meinem Sony Laptop (siehe LaptopLinux) ist eine Radeon Grafikkarte verbaut. Diese wurde von meinem Debian Linux ordungsgemäß erkannt. Allerdings habe ich immer mal wieder beim Abspielen von Filmen, die ein bisschen ruckelten, gedacht: Muss das denn sein auf einem extra als Fernseh-Ersatz beworbenen Gerät? Ausserdem möchte ich gerne einen zweiten Monitor anschliessen, um mehr Spass mit Eclipse zu bekommen. Also habe ich mich entschlossen, mir das Ding mal näher anzusehen.

Identifikation #

Mit lspci bzw. lspci -n ergibt sich:

  01:00.0 VGA compatible controller: ATI Technologies Inc Mobility Radeon HD 3400 Series  
  01:00.0 0300: 1002:95c4

Daraus wird erstmal grundsätzlich klar, um was für ein Gerät es sich handelt bzw. welche PCI-ID es hat.

Ein Blick in /var/log/Xorg.0.log ergibt (u.a.) folgendes:

  (II) Loading extension XFree86-DRI
  (II) Matched radeon from file name radeon.ids in autoconfig
  (II) Matched radeonhd from file name radeonhd.ids in autoconfig
  (==) Matched radeon for the autoconfigured driver
  (==) Assigned the driver to the xf86ConfigLayout
  (II) LoadModule: "radeon"
  (II) Loading /usr/lib/xorg/modules/drivers//radeon_drv.so
  (II) Module radeon: vendor="X.Org Foundation"

Es gibt also offensichtlich einen radeon und einen radeonhd Treiber. Aus irgendeinem Grund hat der X-Server sich für den ersteren entschieden.

Da ich das so verstanden habe, daß die Anzeige von Videos auf DRI basiert, habe ich da auch mal nach gesehen:

  # xdriinfo
  Xlib:  extension "XFree86-DRI" missing on display ":0.0".
  Screen 0: not direct rendering capable.

Daher könnten meine ruckeligen und schlecht skalierbaren Videos kommen (ohne, daß ich bwhaupten will, ich hätte dass wirklich verstanden).

Links zusammentragen #

mögliche Treiber #

Mir geht es um das Ansehen von Videos. Wie nennt man das? Ist das DRI? Ich glaube ja. Außerdem geht es mir um mehrere Monitore. Beides wird offensichtlich vom proprietären fglrx-Treiber unterstützt. Andererseits ist der radeonhd ganz frei und damit natürlichviel politisch korrekter. Im übrigen zeigt meine Erfahrung, daß proprietärer Code in Debian oft Ärger macht, wenn man z.B. mal den Kernel wechselt oder sonst irgendwie herumbastelt.


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