Eclipse
ist eine
Software-Entwicklungsumgebung, die von IBM entwickelt und dann
unter einer freien Lizenz veröffentlicht wurde. Sie ist in Java
geschrieben worden und dient hauptsächlich der Entwicklung von
Java-Programmen. Allerdings ist Eclipse von vorneherein so modular
geschrieben worden, daß man alle Teile durch Plugins erweitern
kann. Auch die Java-IDE, die sicherlich am weitesten entwickelt
ist, ist nur ein Plugin. Eine andere Möglichkeit ist z.B.,
EclipseUndPerl zu kombinieren.
Seit Debian etch gibt es Eclipse auch als Debian-Pakete, was ich zum Anlass nahm, es mal zu testen. Ich habe folgende Befehle ausgeführt:
apt-get install eclipse-jdt apt-get install eclipse-nls-sdk ttf-kochi-gothic-naga10 glibc-doc manpages-dev
Die zweite Zeile sind empfohlene Pakete (z.B. das deutsche Sprachpaket), die ich einfach mitinstalliert habe.
Nun kann man auch schon eclipse aufrufen und fertig.
Eclipse mit Internem Browser
Drucken aus Eclipse
Eclipse kann nicht drucken, wenn es GTK als Oberflächenbibliothek nutzt - Der Menüpunkt "Print" ist deaktiviert :-( (und das wird sich auch so schnell nicht ändern - siehe Bug-Eintrag
). Hier schafft es Abhilfe, in "Ausführen -> Externe Tools -> Externe Tools..." ein neues "Programm" anzulegen:
Benutzt man die UTF-8-Kodierung in seinen Eclipse-Projekten (wie in neueren Systemen eigentlich üblich), so kann man das Debian-Paket "tcs" zur Konvertierung installieren und dann folgende Änderung vornehmen:
ich kann unter XFCE4 und Linux Drucken mit STRG-P
Da das Thema mit den wackeligen Debian-Paketen immer noch nicht ganz geklärt ist und da eine Eclipse-Installation eigentlich kaum in das Debian-System eigreift, empfehle ich (ThomasBayen) z.Zt. einedirekte Installation. Eine ausführliche Installationsanleitung gibt es auf der Seite EclipseInstallation.
Da Eclipse im Linux-Magazin 04/2007
Schwerpunktthema ist, fielen mir folgende Stichworte positiv auf: -- MarkusMonderkamp am 14.03.2007
als deutsche Eclipse-Distribution zur Installation und
zur Focussierung in diversen Eclipse-Plugins
- guter deutscher Artikel, in dem steht, was Mylar überhaupt ist :-) (ThomasBayen)
Man sollte erstmal die angebotene Einführung lesen. Von der Philosophie her hat man am Bildschirm immer eine bestimmte Perspektive, d.h. einen bestimmten Bildschirmaufbau mit verschiedenen Unterfenstern und Tools für eine bestimmte Aufgabe. So gibt es eine Perspektive für den CVS-Zugriff, für das Java-Programmieren oder für das Perl-Programmieren. Eine Perspektive enthält dann mehrere Sichten, das sind Unterfenster innerhalb des Eclipse-Fensters, die dann z.B. einen Editor, eine Modulübersicht o.ä. enthalten.
Man kann natürlich auch WebAnwendungenMitEclipse programmieren. Dem Thema habe ich eine eigene Seite gewidmet.
Eclipse ist eine sehr leistungsfähige IDE. Ihre Stärken liegen eindeutig im Java-Bereich. Wie stark es dort ist und ob es bessere Alternativen gibt, sollte vielleicht ein Java-Spezialist wie PeterHormanns besser sagen können.
Durch den modularen Aufbau und die freie Lizenz hat es allerdings den grossen Vorteil, daß es als universelles Tool einsetzbar ist. So werden sich seine Stärken sicherlich auch in Projekten zeigen, wo mehrere Programmiersprachen und Dokumentformate gemischt werden. Inwieweit das alles heute schon möglich ist, werde ich in den nächsten Wochen wohl herausfinden. Insbesondere EclipseUndPerl werde ich dabei näher untersuchen. -- ThomasBayen
[Installation Tomcat5 und Eclipse3.1]] -- Jens Kapitza
Wer mehr mit Eclipse tun will, als nur Java programmieren, kann es durch Plugins erweitern. Interessante Plugins sind z.B.:
- Plugin für SQL
- Plugin für die Freemarker Template-Bibliothek
- Anleitung für Web Services plugin (Erstellung von *.war Dateien)
s.o.
- gute Liste von Plugins (auch ansonsten eine interessante Seite)
- sehr gutes SubVersion-Plugin
- alternatives SubVersion-Plugin
- Eclipse Webtools Project (WTP)
- Eclipse Web Standard Tools (WST)
- Eclipse-Haptseite
- Eclipse Plugin für Perl
- deutsche Community-Seite zu Eclipse