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Der MediaPlayer von JavaFX benötigt unter Linux das Paket libavformat54 und davon benötigte Bibliothekdateien. Diese sind aber ab Debian 8 und Ubuntu ab Version 15 nicht mehr in der Distribution enthalten, sondern z.T. nur mit höherer Versionsnummer.
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2018

Es gibt schon Merkwürdigkeiten: Während das OpenJava 1.8 weiterhin Probleme mit dem MediaPlayer hat (In der Weile allerdings nicht mehr), funktioniert nun der MediaPlayer im Java 1.8 von Oracle einwandfrei und man muss keine alten Liberies laden.

-- Hi Kai, prüfe mal die versionen vom JavaFX, die sind nicht an Java gebunden, das openjfx unterliegt einer eigenen Versionierung. Ist in neuerem Java auch getrennter vom Hauptprojekt. Die Bindings kann man aber mit wenig Aufwand auch kurz neu bauen (oder das Update aus Maven etc. nutzen)


2019


Ich habe jetzt auf Debian 10 ge'upgraded' und promt sind die alten Probleme wieder da.

Das jre 1.8 von Oracle habe ich ebenfalls auf Version 1.8.0_231 aufgerüstet und da funktioniert der Mediaplayer, da Oracle entsprechende Plug-Ins mitliefert. Warum Openjdk dazu nicht befähigt ist, bleibt mir schleierhaft.

Die notwendigen Dateien sind auch in OpenJDK enthalten und sollten auch unter Debian sofort funktionieren. Warum es erst zicken machte, ist mir unverständlich. Erst als ich mit update-altenatives mit dem Namen 'java' erst das Oracle-jre bin.java als Ziel eingegeben hatte und danach es wieder auf das voreingestellte openjdk-11 umgestellt habe, funktionierte plötzlich alles.

Trotzdem bleiben Bedenken, denn seit mindestens java 11 gibt es keine offizielle jre mehr. Man soll stattdessen mit jlink eine ausführbare jar-Datei erstellen, die die eigenen
Klassen enthält und dazu nur die notwendigen Module von Java und eingebundenen jar-Dateien, die man notwendiger Weise für seine Anwendung benötigt. Ob dann auch die notwendigen .so-Dateien enthalten sind und entsprechend geladen werden????? JavaFX ist nun ganz aus dem eigentlichen Java herausgenommen worden und wird in einem eigenen Projekt weiter entwickelt und dort werden nur jar-Dateien (außer den Sourcecodes) angeboten. Allerdings ist bisher auch in openJDK bis Version 13 die jar-Datei und die .os-Dateien für JavaFX dabei. Allerdings etwas versteckter.

Das in Debian enthaltene jre11 muss also von den Debianentwicklern erstellt worden sein.