Dies ist eine AlteSeite aus unserem UseModWiki bei Sourceforge.
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Vielen Dank!
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= Wireless LAN =
Da wir beim letzten LUG-Treffen über das Thema WLAN diskutiert
haben und das wir alle viel zu wenig WLAN-Karten haben, habe ich
nochmals ein wenig Forschung betrieben und möchte meinen
Wissensstand hier niederschreiben. Erweiterungen sind jederzeit
gewünscht. -- ThomasBayen
== Informationen ==
Es gibt eine grosse Menge an Listen und Hilfeseiten zum Thema, die
eigentlich alle nicht wirklich helfen. Im Nachhinein kann ich als
Startpunkt erstmal das
[http://www.hpl.hp.com/personal/Jean_Tourrilhes/Linux/
Linux-WLAN-HOWTO] empfehlen. Dies ist eine nach meiner Erfahrung
recht gute Übersicht über alle Treiberbestrebungen unter Linux.
Im LinuxWiki steht auch was zum Thema:
http://linuxwiki.de/LinuxHardware_2fPcmciaKarten
Wer '''Wardriving''' machen will, also "fremde" Netze aufspüren und
abhören will, muss die Karte dazu in einen monitor-Modus bringen
(so eine Art promiscuous mode für WLAN-Karten). Dies unterstützen
nicht alle Treiber. Wer sowas will, schaut mal bei den
wardriving-Tools [http://www.kismetwireless.net Kismet] oder
[http://wellenreiter.sourceforge.net Wellenreiter] nach. Wer einen
eigenen Access Point betreiben will, benötigt den
'''hostap'''-Treiber. Dieser läuft nur mit dem Prism-Chipsatz.
== Kartentreiber ==
Es gibt drei Gruppen von Chipsätzen, die ich für interessant
erachtet habe (und eine, die definitiv uninteressant ist):
=== Prism ===
Der PrismII-Chipsatz soll der am meisten verbreitete sein. Auch die
Versionen Prism2, Prism2.5 und Prism3.0 laufen mit identischem
Treiber. Man hat die Wahl zwischen dem wlan-ng-Treiber, dem
orinoco-Treiber und dem hostap-Treiber (HostAP). Für diesen
Chipsatz gibt es die schönsten Tools, neben dem Monitor Mode
insbesondere auch den hostap-Treiber zum Errichten eines eigenen
Access Points (für LUGer besonders interessant, gute Anleitung auf
http://trekweb.com/~jasonb/articles/hostap_20021012.shtml) und
Erfahrungsbericht auf HostAP.
=== Orinoco, Aironet ===
Diese beiden Treiber sind auch schon älter und wahrscheinlich
ausgereift. Sie unterstützen den Monitor Mode.
: Falsch! Der aktuelle Orinoco-Treiber (orinoco-0.11b) im 2.4.20er
Kernel stürzt unter großer Netzlast ab. Ich empfehle ein Update auf
[http://ozlabs.org/people/dgibson/dldwd/ orinoco-0.13c], da nun das
''Tx Timeout'' fast gelöst zu sein scheint. Der Monitor Mode wird
auch nicht von Haus aus unterstützt, sondern nur der Promiscuous
mode. Will man die Karte im Monitor Mode nutzen, muss ein Patch von
'''[http://airsnort.shmoo.com/orinocoinfo.html The Shmoo Group]'''
eingespielt werden. -- DocX
: Der Orinoco-Treiber hat auch Probleme mit WEP, wenn die STA
Firmware der Karte zu neu ist (Zum Flashing siehe bei
Junsun[http://linux.junsun.net/intersil-prism/]: ich habe STA
0.8.0, STA 1.5.6 und STA 1.7.1 sowie einige Zwischenstände
probiert, und der Orinoco-Treiber verweigert das Setzen von WEP
Keys bei Ständen über 1.5.6). Der hostap-Treiber läuft dagegen
problemlos. -- MartinK
=== CentrinoWLAN ===
Die von Intel stark geförderten Centrino-Rechner wurden bis Anfang
2004 nicht unterstützt. Inzwischen gibt es jedoch einen Treiber,
der zumindest im Infrastruktur-Modus (also mit Access Point) gut
funktioniert. Mehr dazu auf der Seite CentrinoWLAN.
=== Atmel ===
Es gibt einen GPL-Treiber von Atmel
(http://atmelwlandriver.sourceforge.net), der erst mit den
2.6.x-Kerneln in den offiziellen Kernel Einzug gehalten hat. Dieser
Chipsatz ist in sehr vielen USB-WLAN-Geräten verbaut worden
(generell von abzuraten, da USB recht langsam ist), aber auch in
PCMCIA-Karten. Zum Beispiel läuft damit auch die ''"Siemens Gigaset
PC Card 11"'' (und meine ''"Belkin F5D6020"''). Dazu habe ich einen
2.6er-Kernel genommen und das Debian-Paket ''atmel-firmware'' mit
der Firmware von http://at76c503a.berlios.de gezogen und
installiert. ''Da ich eine Karte mit diesem Chipsatz habe, gibts
nähere Infos auch bei mir. -- ThomasBayen''
Auf der Seite AtmelWLANKarte habe ich dokumentiert, wie man eine
''Siemens Gigaset PC Card 11'' unter Debian Sarge zum laufen
bekommt. -- ThomasBayen
=== TI ===
Karten, die als 22MBit bezeichnet werden (z.B. DLink 650+), haben
den ACX100-Chipsatz von Texas Instruments. Entgegen allen Gerüchten
läuft diese Karte '''nicht''' unter Linux. Es gibt einen
Binärtreiber, der nach einigen Kernel-Manipulationen zu laden ist
und mit etwas Ahnung von der Materie (die ein Anfänger bekanntlich
nicht hat), kann man sie auch zu einem Verbindungsaufbau überreden,
aber der Treiber ist sehr langsam und stürzt vor allem dauernd ab.
Da keine Sourcen vorliegen, kann das auch keiner reparieren. Meine
Erfahrungen :-( stehen auf der Seite DLinkWLAN.
Hilfreich sind in diesem Zusammenhang folgende Links:
'''[http://wiki.uni-konstanz.de/wiki/bin/view/Wireless/ListeChipsatz
Liste alle Chipsätze]''' und
'''[http://wiki.uni-konstanz.de/wiki/bin/view/Wireless/ListeFunkkarten
Liste fast alle Funkkarten]'''
== Welche Karte ==
Jetzt wissen wir also, was wir wollen!?! Weit gefehlt! Das Problem
ist, dass kein Hersteller irgendwo angibt, welchen Chipsatz er
verwendet. Nicht nur, dass das nicht auf der Verpackung steht -
nein, selbst auf den Karten selber ist nichts angegeben. :-( Dazu
kommt, dass man nicht glauben darf, dass eine Karte das Chipset XY
benutzt, nur, weil derselbe Hersteller unter demselben Namen und in
derselben Verpackung letztes Jahr eine Karte mit XY verkauft hat...
==== Erste Antwort von Kai auf "welche Karte": ====
Media-Markt in Krefeld hat umgebaut und dabei an einem Montag
Sonderangebote gehabt. Eines davon ist sehr interessant :
11 Mbit - 802.11b Kompatibel
SIEMENS I - Gate 11Mbit
Eine PCMCIA-Funknetzkarte mit PRISM Chipsatz laut schriftlicher
Aussage des Media Marktes und ich zitiere wörtlich " ... auch für
Linux Betriebssystem geeignet, für WIN98/ME/2000/XP und Linux."
: Franz hat ein paar dieser Karten besorgt (39,-). Mein
(ThomasBayen) Test hat ergeben: Einstecken - Läuft! :-) Mein
PCMCIA-System lädt dabei automatisch den Orinoco-Treiber. Mit den
anderen beiden habe ich es noch nicht probiert. Der Treiber erzählt
im System-log, dass die Karte eine 0.7 Firmware hat und bestimmte
Funktionen nur mit 0.8 gehen. Bei mir lief jedoch alles
(Infrastruktur Modus ohne WEP). Infos gibts auch unter
http://www.fujitsu-siemens.de/rl/produkte/wireless/igate_pccard.html
:: Die Firmware 0.7 funktioniert prinzipiell, allerdings wird WEP
unter Linux nicht unterstuetzt. Der PCI Adapter ist offenbar
baugleich mit SMC2602W, die PCMCIA Card mit der SMC2632W. Da auf
der Siemens Site keine entsprechende Firmware angeboten wird, habe
ich mir von www.smc-europe.com das Firmwareupdate 8c3 besorgt und
(unter Windows) geflasht. Mit der Firmware 0.8 klappt auch WEP
einwandfrei. - HeinzHayduk
:: ThomasBayen hat Dank HeinzHayduk und http://www.smc-europe.com
seine Karte auch geupdatet. Dabei ist wichtig, das man die Karte
erst normal, d.h. mit dem Siemens-Treiber unter Windows
installiert. Danach lädt man dann das Update-Tool herunter und
startet es. Meine Firmware ist jetzt die 8.3. Nun WEPpt die Karte
auch!
:: Zum Thema Flashen ist die Seite von
Junsun[http://linux.junsun.net/intersil-prism/] unbedingt zu
empfehlen. Dort bekommt man verschiedene Firmware-Stände (z.B. STA
1.7.1, den man für WPA braucht). Nach meiner Erfahrung ist für
einen Linuxer das hostap-util '''prism2_srec''' die einfachste und
sicherste aller Möglichkeiten: kein Windoze reboot nötig! Je nach
Karten-Hardware braucht man Firmware-Dateien mit bestimmtem zweitem
Buchstaben, etwa '1' für die I-GATE Karten (also für STA 1.7.1
dann: S1010701.HEX zum Flashen, oder R1010701.HEX für temporäres
Laden ins Karten-RAM). Doch keine Angst: '''prism2_srec''' flasht
nur, wenn man beim Compile ein zusätzliches #define gesetzt hat,
und wenn das Image auch wirklich zur Karte passt.
=== Was kann ein Krefelder jetzt tun? (Meine Leidensgeschichte) ===
Wenn jemand einen Laden in Krefeld kennt, der Ahnung von der
Materie hat, bitte sofort melden! Meine Erfahrungen bei der Suche
nach sowas waren eher abschreckend. Faktisch gibt es in Krefeld
leider nur den Media Markt, der eine gewisse Auswahl liefert.
Eigentlich hasse ich diesen Laden ja, weil er ein Monopol aufgebaut
hat. Ausserdem gibts da Null Beratung und Null Verkäufer mit
Linux-Ahnung. So habe ich da im Dezember die DLinks gekauft, was
eine völlige Pleite war. :-( Allerdings ist der Service nicht
völlig schlecht. Die haben nämlich vorgestern (im März) anstandslos
meine beiden DLinkWLAN-Karten zurückgenommen. Da war ich erstmal
glücklich, dass ich den Schrott los war. :-)
Ich habe mir die Karten dort alle eine halbe Stunde lang angesehen,
was mir überhaupt nix geholfen hat. :-( Dabei hatte ich ein paar
Ausdrucke mit (z.B. die Kartenliste von Kismet). Dort stand "Belkin
Karte läuft, weil Prism". Also habe ich mir die Karte gekauft
(79,-). Zuhause lief das Ding dann natürlich nicht. Als ich dann
Internet-Zugang hatte und ein wenig herumgestöbert habe, kam
heraus, dass es die '''Belkin F5D6020''' in zwei Versionen gibt.
Eine alte mit PrismII und eine neue mit Atmel... :-(
Erst dachte ich, daß jetzt derselbe Ärger wieder anfängt,
allerdings war die Übersetzung und Installation des Atmel-Treibers
im Vergleich zu den Bemühungen, die DLink-Karte ans laufen zu
bekommen, ein Kinderspiel. Die Karte läuft, und zwar schneller und
stabiler als die DLink! Leider gibts keinen Monitor Mode aber das
ist mir inzwischen erstmal egal...
Als ich dann wieder zu Hause war, habe ich in der
Kernel-Konfiguration gelesen, dass der Hermes (d.h. Prism) Treiber
auch die '''Netgear MA401''' unterstützt. Auch im LinuxWiki auf der
Seite http://linuxwiki.de/LinuxHardware_2fPcmciaKarten wird jemand
erwähnt, der Hilfe anbietet. Diese habe ich auch im Media Markt
gesehen.
Desweiteren habe ich bei meinem Linux eine 3com Officeconnect ans
laufen gebracht, läuft echt gut das Ding. (Sascha Solecki)
Ob die Netgear nun wirlich immer noch den Prism enthält, kann ich
natürlich nicht beschwören. Ich selber habe jetzt die Belkin
erstmal am Laufen und werde weitere Spielchen auf später verlegen.
: Ich kann definitiv bestätigen das eine Netgear MA311 vom Mai 2003
die sich per lspci mit: "Network controller: Harris Semiconductor:
Unknown device 3873 (rev 01)" meldet, mit dem HostAp Treiber
Version 0.0.2 als WLAN Accesspoint läuft. Die Karte ist ausserdem
sehr günstig. Ca. 60 €.
Ich habe 3 Karten von Siemens (Gigaset PCI Card 54) gekauft, weil
Peter gesagt hat, dass welche von Siemens bei Lugis mal
funktioniert haben (s.o.). Was ich dann vor dem Kauf überhört
hatte, war, dass er dafür keinen Linuxtreiber gefunden hat:-( Aber
dann sind wir auf den ndiswrapper gestoßen, der die Benutzung der
Windowstreiber ermöglicht. Mit der sehr guten Anleitung auf
[http://ndiswrapper.sourceforge.net/mediawiki/index.php/Installation
Sourceforge] hat das Ganze relativ schnell geklappt (ca. 1/2
Stunde). Dort steht auch, wie und wo man den richtigen Treiber für
seine Karte findet. Den Treiber auf der beiliegenden CD sollte man
nicht nehmen. Die Anleitung funktioniert auch für andere Karten.
Dann muss noch "wireless-tools" installiert werden. Dem Krefelder
(und natürlich der Krefelderin) empfehle ich SWL-Datentechnik in
St. Tönis, Kaiserstraße --SusanneWenz
== Access Point ==
Nachdem ich beim ersten Anlauf in jugendlichem Wahnsinn eine PCMCIA
und eine PCI-Karte gekauft hatte, um einen Rechner als Access Point
zu benutzen, wollte ich diesmal die ganze Sache einfach nur ans
Laufen bringen. Also habe ich einen '''Belkin Wireless Access Point
F5D6130''' gekauft (DM 129,- - eine PCMCIA-Karte mit PCI-Adapter
ist auch nicht günstiger). Das Ding wird ins LAN gesteckt und
Fertig! Der Verbindungsaufbau ging sofort! :-)
Zur Konfiguration des Gerätes (für Verschlüsselung etc.) liegt
natürlich nur eine Windows-CD bei. Dieses Programm kann irgendwo im
LAN oder WLAN installiert sein. Allerdings habe ich voller
Erstaunen auch ein Konfigurationsprogramm unter Linux im
Debian-Paket '''ap-utils''' entdeckt. Der AP ist wohl baugleich mit
einigen anderen Atmel-basierten APs (z.B. Linksys). Und dieses Tool
kann wesentlich mehr als das Windows-Tool. So ist es auch möglich,
die Sendeleistung heraufzusetzen(!).
Ein zweiter Vorteil des APs ist natürlich, daß man ihn an einer
günstigen Stelle postieren kann und dann nur ein normales Netzkabel
dorthin verlegen muss. Ist die Karte in einem PC, muss man ggf. ein
Antennenverlängerungskabel benutzen, was nicht nur teuer ist,
sondern sich auch sehr ungünstig auf die Sendeleistung auswirkt.
Übrigens gibt es auch die Möglichkeit, zwei dieser APs als Bridge
zwischen zwei LANs zu konfigurieren. Das ist dann die etwas teurere
Lösung, bei der man allerdings gar keine Treiberprobleme mehr hat.
: Die Art von Bridging ist aber nicht auf kommerzielle APs
beschränkt: das Feature nennt sich WDS (Wireless distribution
system) und ist seit längerem mit dem hostap-Treiber möglich.
Allerdings muss man Karten mit älteren Firmwareständen hoch-Flashen
(s.o. unter Junsun[http://linux.junsun.net/intersil-prism/]). Das
hostap-README[http://hostap.epitest.fi/cgi-bin/viewcvs.cgi/*checkout*/hostap/README?rev=HEAD&content-type=text/plain]
enthält Hinweise zu dem WDS-Feature.
== Sicherheit ==
Ich habe den AP an einem ganz eigenen Netzwerksegment, d.h. an
einer eigenen Netzwerkkarte an einem Linux-Router mit
entsprechender Firewall. Man sollte sich darüber im klaren sein,
dass WEP grundsätzlich zu knacken ist. Ich denke, dass ich lieber
eine ganz unverschlüsselte Verbindung nehme (um keine Illusion
aufzubauen), um z.B. über Port 80 ins Internet zu gehen und dann
über diese Verbindung ein separates VirtualPrivateNetwork mit
VPNmitIPSec oder OpenVPN aufbaue, wenn ich in mein LAN will.
Zugriff ins LAN ohne VPN wird dann komplett verboten. So hängt die
Sicherheit dann von meinem VPN ab, was erstens erlaubt, die beste
Software dafür zu wählen und zweitens normale WLAN-Sniffer stark
verwirren dürfte.
== Konfiguration ==
Die Konfiguration der Schnittstelle mache ich wie bei
LaptopNetzwerkAutokonfiguration beschrieben. So, wie der
Atmel-Treiber sich installiert, wird er im PCMCIA über die
"network"-Skripte installiert, d.h. es gilt alles auch für normale
Ethernet-Karten gesagte. Als Gegenstelle (zur Angabe von
MAC-Adresse und IP) kann man bei ''guessnet'' nicht nur den AP
selber angeben (dessen IP konfiguriert werden kann) sondern auch
einen Rechner wählen, der im LAN existiert, das an den AP
angeschlossen ist (Der AP routet offensichtlich auch ARP-Pakete
weiter, ist also eine richtige Bridge).
Die "wireless"-Skripte vom PCMCIA-System werden nur benötigt, wenn
man WLAN-spezifische Parameter einstellen will. Wenn man z.B. zwei
Access Points in der Reichweite hat und nicht immer beim Nachbarn
(oder beim Hotspot im Breuers) landen will, sollte man in
''/etc/pcmcia/wireless.opts'' entsprechend Änderungen vornehmen, um
eine ESSID auszuwählen. Manche Access Points sind hier auf "WLAN"
vorkonfiguriert, man kann aber z.B. auch "LUG" einstellen. Die
Telekom verwendet z.B. "T-Mobile_T-Com". In dieser Datei sollte man
übrigens auch WEP usw. einstellen können.
Im Prinzip habe ich aus obiger Erwägung den Access Point und die
Karte gar nicht konfiguriert. Das bedeutet, ich habe eine
unverschlüsselte Standard-Verbindung. Daraus ergeben sich folgende
Eigenschaften:
* Kein Ärger mit der WEP-Unterstützung der Treiber und keine
vorgegaukelte, falsche Sicherheit
* Der AP muss an ein eigenes Netzwerksegment (DMZ) angeschlossen
werden und nicht in das normale LAN!
* Beide(!) Seiten der Verbindung sollten eine Firewall besitzen.
(D.h. sie müssen ebensogut abgesichert sein wie jeder Rechner, der
sich z.B. direkt ins Internet einwählt)
* Auf beiden Seiten werden Clients für ein VirtualPrivateNetwork
installiert, über die dann die eigentliche Verbindung ins LAN
aufgebaut wird.
* Die Firewall am Access Point lässt keine Pakete durch, die nicht
mit dem VPN zusammenhängen
== WEP ==
Wenn man denn WEP doch einsetzen möchte, dann natürlich nur mit 128
Bits (genauer: 104). Gegenüber der VPN-Lösung ist der Aufwand sehr
viel geringer, und man kann sogar Windoze-Clients zulassen. Hierzu
ein Tipp: Um nicht mit Hex-Keys arbeiten zu müssen, kann man bei
Windoze-Treibern häufig eine Passphrase eingeben und sich daraus
einen Hexkey erzeugen lassen (so was wie MD5-Hash). Das
'''nwepgen'''-Programm aus dem linux-wlan-ng Utilitypaket verwendet
dabei den gleichen Algorithmus wie die (Nessus-kompatiblen)
Windozetreiber, so dass man in Linux und Windoze die gleiche
Passphrase verwenden kann. Allerdings klappt das nur mit 40-Bit
Schlüssellänge :-( falls man nicht den
Patch[http://lists.linux-wlan.com/pipermail/linux-wlan-devel/2002-February/000873.html]
einspielt, siehe auch mein Hinweis in
Linux-Community[http://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=11647].
(Leider passt der Patch wegen Formatierung nicht richtig, also ist
Handarbeit angesagt...) Aber dann kann man aus einer gemeinsamen
Passphrase die gleichen WEP128 Keys erzeugen. Interoperabilität
Win/Lin ist auch eine Form von Gastfreundlichkeit. - Martin
=== Einstellen von WEP-Keys ===
Wer sich mit einem Debian-System an einem WEP-geschützten Acces
Point anmelden will, kann seine WEP-Parameter am einfachsten in der
Datei '''/etc/network/interfaces''' einstellen, in der bekanntlich
auch alle anderen Parameter für die Interfaces angegeben werden.
Hier kann man zum Beispiel folgendes schreiben:
iface eth1 inet dhcp
WIRELESS_ESSID MEINAP
WIRELESS_KEY 1234-5678-9abcd-ef01-2345-6789-ab
up /etc/init.d/openvpn start
down /etc/init.d/openvpn stop
=== Erweiterung für Gastfreundlichkeit ===
Obiges Setup hat den Vorteil, daß es sich relativ problem- und
risikolos so erweitern läßt, daß man auch "Gäste" bedienen kann
bzw. sich für "ungefährliche" Dinge gar nicht am VPN einloggen
braucht.
* Auf dem Rechner, an dem der AP hängt, sollte ein DHCP-Server
laufen, der die Anmeldung neuer Rechner übernimmt.
* Die Firewall kann Pakete, die nicht ins LAN (sondern ins
Internet) gehen, weiterrouten und so Zugang ins Internet für
"Gäste" gestatten (evtl. nur Port 80)
* Wenn man nur ins Internet möchte, besteht so gar keine
Notwendigkeit, das VPN aufzubauen. So bietet man evtl. weniger
Angriffsfläche für Entschlüsselungsversuche
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=== Ad-Hoc modes ===
Es gibt zwei verschieden Ad-Hoc modes. Zum einen den alten Ad-Hoc
Demo Mode (auch bekannt als Lucent Mode) und den neuen IBSS Ad-Hoc
Mode. Beide Ad-Hoc modes sind inkompatibel und funktionieren nicht
miteinander. Wer also eine alte WLan-Karte hat oder eine alte
Firmware, kann Probleme bekommen wenn er an ein Netz im Ad-Hoc
Modus betreiben will. -- DocX
: Ich dachte, dieses Thema kann man weitgehend vernachlässigen. Wie
weit ist das Problem denn praktisch verbreitet? Wie alt muss eine
Karte sein, damit es gefährlich wird??? -- ThomasBayen
== Funkstrecken ==
Zum Thema "längere Funkstrecken" gibt es im Netz einige
interessante Erfahrungsberichte, z.B.
http://www.pl-berichte.de/t_netzwerk/wlan-selbstgemacht/wlan-selbstgemacht.html
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