UsbstickInstallation

Installation eines USB-Sticks #

Mehr zum Thema auch auf der Seite UsbStick.

Inzwischen werden viele USB-Speichergeräte anstandslos und sofort erkannt. Man steckt das Gerät ein und fertig. Normalerweise wird das Gerät als Device /dev/sda eingebunden. Da die meisten Medien (ob Speicherkarte, Stick oder Festplatte) eine einzige grosse Partition enthalten, kann man mit

  mkdir /mnt/usbstick
  mount /dev/sda /mnt/usbstick

das Gerät mounten und dann benutzen. -- ThomasBayen

Bei Problemen: #

Das Modul zum Betreiben des USB-Anschlusses ist einkompiliert im Kernel.

Die folgende Anleitung muss mit root-Rechten durchgeführt werden.

Mit modprobe usb-storage kann der Stick in Betrieb genommen werden. Er wird normalerweise als /dev/sda1/ geführt. Man benötigt auch das Modul scsi_mod. Auch das ist normalerweise im Kernel schon vorhanden.

Für das automatische Erkennen beim Reinstecken des Sticks im laufenden Betrieb ist der usbmgr zuständig. Er hat eine eigene Konfigurationsdatei, die man unter /etc/usbmgr/usbmgr.conf findet. das automatische Erkennen beim Reinstecken des Sticks im laufenden Betrieb. Zuständig für so etwas ist der usbmgr. Dort gibt es viele Einträge allermöglichen USB-Geräte. Sie haben die Form vendor 0xZZZZ product 0xZZZZ module <modulliste> oder class 0xZ subclass 0xZ module <modulliste>.

In der Datei /var/log/syslog kann man beiden Hexzahlen für den Hersteller und das Produkt finden. Dort kann man die Versuche sehen, den Stick zu erkennen, und dabei werden einige Angaben zum Stick gemacht. Die Angaben für den vendor, das product, der class und subclass sollte man sich gut merken und trägt sie in die /etc/usbmgr/usbmrg.conf an die entsprechende Stelle ein. Die Einträge sind nach den verschiedenen Geräten wie Scanner, Kameras, usw. gruppiert. Dann muss noch der Befehl update_usbdb usbmgr.conf ausgeführt werden.

Unter Debian gibt es eine Beschreibung in /usr/share/doc/usbmgr/README.gz.

Das hier Beschriebene sollte im Prinzip für alle USB-Geräte gelten, die Speichermedien verwalten, wie z.B. Flash-Reader und Digitalkameras. Siehe Franz'ens SanDiskImageMate, dort stehen auch noch ein paar Tipps.

automatisches Mounten #

Es gibt unter http://wiki.kanotix.net/CoMa.php?CoMa=usb-storage im Kanotix-Wiki ein erstklassiges Skript, das beim einstöpseln eines USB-Storage-Devices dieses automatisch erkennt, alle Partitionen mountet und dann sogar KDE-Icons auf dem Desktop erzeugt.

Das Skript bedurfte bei mir einiger Anpassungen, weil es nicht für Debian-Linux geschrieben wurde:

      us_MOUNTCMD="/bin/mount -t $us_FSTYPE -o user,sync $us_DEVICE $us_MOUNTPOINT"
Dadurch werden die Partitionen so gemountet, dass Änderungen nicht gepuffert werden, sondern jeweils sofort geschrieben werden. Das ist zwar merklich langsamer, aber wesentlich besser, wenn man spontan den Stick wieder herauszieht.
                ext2|ext3)
                        if [ -e "/sbin/e2label" ]; then
                                us_LABEL=$(e2label $us_DEVICE 2>/dev/null)
                                if [ -n "$us_LABEL" ]; then
                                       us_MOUNTPOINT=/mnt/$us_LABEL
                                fi
                        fi
                        us_MOUNTCMD="/bin/mount -t $us_FSTYPE -o user,sync $us_DEVICE $us_MOUNTPOINT"
                        ;;
                reiserfs|jfs|xfs|minix)
                        us_MOUNTCMD="/bin/mount -t $us_FSTYPE -o user,sync $us_DEVICE $us_MOUNTPOINT"
                        ;;
                vfat|auto)
                        if [ -e "/usr/bin/mlabel" ]; then
                                MTOOLSCONF=/etc/mtools.conf  # works for Debian, could be distibution-dependent
                                mv -f $MTOOLSCONF $MTOOLSCONF.orig
                                echo "drive c: file=\"$us_DEVICE\"" >$MTOOLSCONF
                                us_LABEL=$(/usr/bin/mlabel -s c: | cut -d ' ' -f 5 -)
                                mv -f $MTOOLSCONF.orig $MTOOLSCONF
                                if [ $us_LABEL = "label" ]; then
                                        # "volume has no label"-Message?
                                        us_LABEL=""
                                fi
                                if [ -n "$us_LABEL" ]; then
                                       us_MOUNTPOINT="$MOUNTDIR/$us_LABEL"
                                fi
                        fi
                        us_MOUNTCMD="/bin/mount -t vfat -s -o $us_OWNER,shortname=mixed,quiet,sync,umask=0002,user,showexec $us_DEVICE $us_MOUNTPOINT"
                        ;;
      function makeStorageIcon {
          # make an icon (USB stick) on Desktop
          local us_NAME="$us_PARTITION"
          if [ -n "$us_LABEL" ]; then
              us_NAME="$us_LABEL"
          fi
          cat << EOF > $us_XDESKTOPFILE
      [Desktop Entry]
      Name=USB [$us_NAME]
      Type=Link

Schön wäre es, wenn man die Position der Icons auf dem KDE-Desktop festlegen könnte. Hat da jemand eine Idee?

Das komplette Skript kann ich Interessenten auch gerne zusenden. Ich hoffe jedoch, daß einiges in das Original übernommen wird. -- ThomasBayen