Wie das Entwicklerteam bekannt gibt, ist http://slick.typesafe.com/news/2013/02/07/slick-1.0.0-released.html für Scala verfügbar. Sie erlaubt es, den Inhalt von SQL-Datenbanken wie die in Scala integrierten Collections-Klassen zu verarbeiten. Dem Programmierer steht zur Formulierung der Datenbankabfragen entweder die Scala-Syntax oder SQL zur Verfügung. In beiden Fällen kann er bequem über die Ergebnisse iterieren, sie filtern und so weiter.
http://www.linux-magazin.de/NEWS/Slick-Scala-Modul-fuer-die-Arbeit-mit-Datenbanken
Die objektorientierte und funktionale Programmiersprache Scala ist in Version 2.10.0 mit einigen Neuerungen erhältlich.
Dazu gehören Value-Klassen sowie implizite Klassen. Daneben kennt Scala nun Futures und Promises
zur Abstimmung paralleler Abläufe. String-Interpolation macht es wie in vielen anderen Sprachen möglich, Variablen direkt in Zeichenketten einzufügen.
Der vom Scala-Compiler erzeugte Bytecode ist nun standardmäßig für die Java-Laufzeitumgebung 1.6 gedacht, auf Wunsch lässt sich auch Code für die Version 1.7 erzeugen. Das Backend für 1.5 dagegen gilt als deprecated. Scala verwendet nun die Aktoren aus dem Akka-Projekt
, die ursprünglichen Scala-eigenen Actors gelten als veraltet. Außerdem haben die Entwickler den Pattern Matcher verbessert und einige Performancesteigerungen erreicht.
Detaillierte Informationen
mit Verweisen in die Online-Dokumentation finden sich auf einer Seite des Scala-Projekts. Diese enthält auch Links zu den aktuellen Binär- und Quelltext-Versionen der Scala-Komponenten sowie der Eclipse-basierten Scala-IDE.
(Quelle: Mathias Huber
am 04.01.2013 im Linux Magazin 02/2013)