Immer wieder mal muss man von Windows-Clients aus auf einen Linux-Rechner zugreifen. Neben der Luxus-Lösung mit vnc oder einem X-Server unter Windows würde es meistens schon ausreichen, eine simple Textkonsole auf einem Server zu bekommen. Die allereinfachste Lösung scheint im ersten Moment telnet zu sein, das bei Windows mitgeliefert wird. Allerdings ist hiervon stark abzuraten, da die gesamte Kommunikation inklusive Passwörtern im Klartext über das Netz geht. Im Linux-Bereich hat sich stattdessen OpenSSH durchgesetzt, das mit dem ssh-Protokoll arbeitet.
Eine wesentlich bessere Lösung ist PuTTY. Dieses Programm ist eine sehr umfangreiche Terminal-Emulation unter Windows, die vielfältig konfiguriert werden kann. Es beherrscht das ssh-Protokoll und besteht nur aus einem einzigen Executable, kann also schnell und unkompliziert installiert werden.
Beim Starten von PuTTY erscheint zuerst das Konfigurationsfenster. Hier können alle möglichen Dinge eingestellt werden. Ich empfehle folgendes zum Verbindungsaufbau mit einem normalen Linux-Server.
In älteren putty-Versionen mussten auch folgende Einstellungen angepasst werden:
- Putty-Homepage