Minimal-Installation von Linux#
Gestern auf dem LugTreffen ging es in meiner Ecke zeitweise um Ressourcenverbrauch von Distributionen.
Eine kommerzielle Distribution namens WindowsVista
, von deren Oberfläche Aero
viele andere Distributionen in Form von Beryl
, Compiz
, Metisse
und LookingGlass
abgekupfert haben (oder war es anders herum?) fühlt sich zum Beispiel erst mit 20 GB freiem Festplattenplatz und >2 GB Ram als Systemvoraussetzung
so richtig wohl.
Debian#
Meine Erfahrungswerte: Potato: ca. 150 MB Standardinstallation ohne X Woody: ca 200 MB Sarge: ca. 250 MB
JensKapitza (sorry für meinen gestrigen Versprecher) hat mit Tools wie debootstrap, deborphan oder rm 30 MB Installationsumfang erreicht - Klasse. Danach ächzt jedoch mangels funktionierendem Paketmanagement (dpkg musste weichen) die Wartung eher zu Fuß (configure-make-checkinstall, wenn überhaupt).
Gentoo#
Mir liegen für Gentoo
nach meinen letzten Erfahrungen 2005 keine Vergleichswerte vor.
Meinen Gentoo-Horizont muss ich dringend auffrischen.
Frischen Wind gaben mir gestern die beiden Kollege mit der Gentoo-Werbetrommel.
Demnach soll Tux nicht mehr stundenlang Stage-irgendetwas installieren, sondern das System direkt
von der Gentoo-DVD
hochziehen.
Falls von Euch jemand Erfahrungen mit Linux-Squeezing gemacht hat, kann er vielleicht seine Erfahrungen mitteilen.
Minimal-Live-Distros#
Ein anderer Aspekt waren minimale Live-Linuxe:- GRML
- Konsolen-Distro mit ZSH
- Insert
- Bonsai-Konsolen Distro
- Slax
- GUI-Linux auf Slackware-Basis - Super für eigene Zwecke zu Mastern
- Damnsmalllinux
- GUI-Minimaldistro mit 50 MB Power
- SLAMPP
- Webserver in der Westentasche