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Adventskalender mit Test-Fragen zur LPI-Prüfung#

Wer sich auf eine Zertifizierung durch das Linux Professional Institute vorbereiten möchte,
freut sich eventuell auf die im LPI-Simulator (Spoiler-Warnung) angebotene Trainingsmöglichkeit.
Anmeldungen zu einer der LPI-Prüfungen LPIC-1, LPIC-2 oder LPIC-3 sind z.B. über LPI möglich.
LPI-Fragen werden auch im Forum von Karl Schock erörtert,
wo es auch eine LPI Live-CD namens elpicx zum Üben gibt.

Hier wird nun für jeden Tag des Advents 2007 je eine Frage präsentiert.

Einen Perl-Adventskalender habe ich für Perl-Catalyst entdeckt: http://catalystframework.org/calendar/2007

WICHTIG: DIES IST KEIN BRAINDUMP!
Die Fragen in dieser Datei sind frei erfunden und haben nichts
mit der echten Prüfung zu tun. Bitte lernen Sie diese Fragen
nicht auswendig, um damit die Prüfung zu bestehen. Sie werden
durchfallen und sind dann selber daran schuld.

Fragen für Prüfung 101 von Anselm Lingnau, Thomas Erker#

Simulierte Prüfungsfragen Copyright © 2004-5 Linup Front GmbH (http://lpi-buch.linupfront.de/lpisim/)

Adventskalendertürchen #

(Lösungen gibt es am Folgetag) Die Paketbandidee aus Antwort <<2>> ist nett, dürfte aber einen entschlossenen Cracker kaum abhalten. Antwort <<3>> fällt aus, weil CD-Laufwerke im BIOS in der Regel nicht einmal angemeldet werden. Was die Bootreihenfolge angeht: »A:« ist das Floppylaufwerk und »C:« steht für die IDE-Platte. Die richtige Antwort ist also <<1>>. »ECP« ist die Abkürzung für »Extended Capabilities Parallel Port« (mithin ist Antwort <<1>> richtig). Im Gegensatz zu anderen Implementierungen der parallelen Schnittstelle erlaubt ECP Datentransfers per DMA und benutzt einen FIFO-Puffer zur Beschleunigung von Sende- und Empfangsvorgängen. Außerdem gibt es Lauflängenkomprimierung (run length encoding, RLE) und eine Kanaladressierung, mit der in Multifunktionsgeräten (Fax/Drucker/Scanner/...) die einzelnen Funktionen separat angesprochen werden können. Nähere Informationen finden Sie zum Beispiel [http://www.beyondlogic.org/ecp/ecp.htm|hier]]. Können Sie Ihr Handy auf »Linux-Datenübertragung« einstellen? Wir unsere auch nicht ... Und Infrarotschnittstellen nach IrDA unterstützt Linux schon lange, lange Zeit. Was die Datenformate angeht: Da ist Kompatibilität sicher nützlich, aber erst, wenn die Verbindung funktioniert - und Sie sollten auf jeden Fall dafür sorgen, dass im BIOS eine serielle Schnittstelle für den Infrarot-Port ausgewählt ist! Ansonsten tut sich nämlich gar nichts ... Antwort <<1>> ist richtig. Gewisse BIOS-Versionen können Platten mit einer Kapazität von mehr als 32 GB nicht erkennen. Die naheliegendste Abhilfe ist natürlich ein BIOS-Upgrade; wenn das aus Altersgründen nicht mehr möglich ist, dann können Sie bei den meisten Platten über einen Jumper dafür sorgen, dass die Platte dem BIOS vorlügt, sie hätte gerade 32 GB (oder so) Kapazität; Linux ist das dann später egal, da es das BIOS nicht verwendet. Eine andere Maßnahme ist unsere Antwort <<1>>; melden Sie einfach die große Platte nicht im BIOS an (Sie brauchen dann natürlich eine »kleine« Platte zum Booten). Mit den Antworten <<3&4>> ist es leider nicht getan - aber zum Glück müssen Sie auch nicht gleich zu Antwort <<2>> greifen! »LBA« ist die Abkürzung für »Linear Block Access«, ein Verfahren, bei dem das BIOS Blöcke auf einer Festplatte nicht (wie traditionell) über ein Tripel »Zylindernummer, Kopfnummer, Sektornummer« -- vulgo »CHS« --, sondern über eine einfache fortlaufende Blocknummer adressiert. Da die CHS-Adressierung bei heutigen Festplatten sowieso eine Scharade ist (moderne Platten haben auf den Zylindern am äußeren Rand viel mehr Sektoren als auf denen am inneren, warum Platz verschenken?), spricht nichts dagegen, LBA zu benutzen, wenn Festplatte und BIOS das beherrschen. Denken Sie daran, gegebenenfalls auch Ihren Bootlader entsprechend zu konfigurieren!

Die anderen drei Antworten sind frei erfunden.