Alles, was auf dieser Seite steht, sind natürlich nur Ideen und Vorschläge. Jeder hat seine eigene Umgebung und seine eigenen Bedürfnisse. Allerdings habe ich in den letzten Monaten Eclipse bestimmt achtmal komplett neu installiert und dabei festgestellt, daß ich die immergleichen Einstellungen immer wieder machen musste. Deshalb habe ich begonnen, mir eine Liste zu machen. Dazu habe ich versucht, den Grund für die Einstellung anzugeben. Vielleicht ergibt sich so ja auch die eine oder andere Diskussion über die optimalen Einstellungen. Das ist durchaus erwünscht. -- ThomasBayen
Ich erzeuge mir jeweils ein Icon im KDE-Panel. Im Eclipse-Hauptverzeichnis befindet sich zu diesem Zweck übrigens ein schönes Icon. Der Startbefehl kann durch Java-Optionen erweitert werden, also z.B. so:
/opt/eclipse/eclipse -Xmx 512M -XX:MaxPermSize=128m
Die erste Einstellung ist der normale Heap-Speicher. Da benötigt man eine Erhöhung, wenn man mit BIRT oder anderen Monstern arbeiten will. Die zweite Einstellung ist weniger bekannt und betrifft den sog. Perm-Speicher für den Classloader. Entsprechende Fehlermeldungen traten bei mir besonders auf einem AMD64-System auf. Könnte sein, daß die 64-Bit-Architektur mehr Speicher benötigt.
Konfiguration mit Button oben rechts im View:
Hier kann man z.B. einen neuen Filetyp "*.odt" einrichten und dann "/usr/bin/soffice" als Applikation angeben.
Quick Diff
Spelling
Nur bei Benutzung von FlyingAnt: Eclipse erzeugt bei Benutzung eines FlyingAnt-Skripts im Problems-View zwei Warnungen bzgl. des build-Skripts. Will man die wegbekommen, so muss man die FlyingAnt-Bibliotheken im lib-Verzeichnis des FlaingAnt-Projektes global im Ant in den Classpath einbinden. Ich habe dies unter "Global Entries" gemacht.
Code Templates
Errors / Warnings
Diese Einstellung ist eventuell Geschmackssache. Ich bin gerne kompatibel zu den Standardeinstellungen meines Ant-Skripts, damit ich nicht beim Ausführen dieses build-Skript Überraschungen erlebe. Grundsätzlich sollte man meiner Meinung nach nie ohne Javadoc und nie ohne Kommentar zu jeder Methode arbeiten. Ob man auch auf jedes einzelne Tag Wert legt, soll jeder selber wissen.
Content Assist
Hier kann man dafür sorgen, das automatisch statische Imports erzeugt werden. Bei mir steht dort z.B.
org.junit.Assert.* (Eclipse 3.2)
oder
org.junit.Assert (Eclipse 3.4)
Das erleichtert das Schreiben von Unittests mit JUnit.
Save Actions
(Die SVN-Einstellungen kommen natürlich nur vor, wenn auch das Subversion-Plugin installiert ist.)
Hier gebe ich einige oft benutzte Texte vor wie die folgenden:
Im Menü "Window -> Customize Perspective..." wählen und das Submenü "Open Perspective" auswählen. Dort dann dafür sorgen, daß die gewünschten Perspektiven direkt per Menü anwählbar sind (bei mir ist das insbesondere die "SVN Repository Exploring" Perspektive).
Die folgenden Einstellungen müssen für jedes Projekt neu gemacht werden. Sie gelten allerdings als Teil der globalen Einstellungen, werden also nicht im Projektverzeichnis gespeichert und auch nicht mit dem Projekt z.B. in ein SVN geschrieben.
Mein Projekt einmal starten mit "Run as... JUnit". Dann über das Menü des Run-Buttons "Open Run Dialog...". Den Namen ändern ("JUnit" anhängen) und ggf. über das Menü des Run-Buttons noch in die Favoriten aufnehmen.
Auf die build.xml mit einem Rechtsklick und dann "Run as Ant build..." auswählen. Dort dann einen Task, z.B. "dist" oder "all" auswählen, den Namen der Konfiguration entsprechend anpassen ("... dist") und starten. Danach über den Startbutton evtl. zu den Favoriten zufügen.
Wenn ich unter KDE arbeite, ist die Tastenkombination "Ctrl-F11" reserviert, um auf die Arbeitsfläche 11 zu wechseln (Hallo!?!?!). Wenn man das im Kontrollzentrum (Regionaleinstellungen -> Tastenkürzel, Registerkarte "Tastenkürzel-Serien") ausschaltet, kann man in Eclipse diese Tastenkombination wie vorgesehen benutzen, um das zuletzt gestartete Programm neu zu starten.
Alternativ kann man natürlich auch in den Eclipse-Preferences unter "General -> Keys" eine andere Tastenkombination wählen (viel Spaß beim Finden einer noch nicht benutzten!). -- ThomasBayen