= Eclipse =
[http://www.eclipse.org Eclipse] ist eine
Software-Entwicklungsumgebung, die von IBM entwickelt und dann
unter einer freien Lizenz veröffentlicht wurde. Sie ist in Java
geschrieben worden und dient hauptsächlich der Entwicklung von
Java-Programmen. Allerdings ist Eclipse von vorneherein so modular
geschrieben worden, daß man alle Teile durch Plugins erweitern
kann. Auch die Java-IDE, die sicherlich am weitesten entwickelt
ist, ist nur ein Plugin. Eine andere Möglichkeit ist z.B.,
EclipseUndPerl zu kombinieren.
== Installation ==
=== mit Debian-Paketen ===
Seit Debian etch gibt es Eclipse auch als Debian-Pakete, was ich zum
Anlass nahm, es mal zu testen. Ich habe folgende Befehle ausgeführt:
apt-get install eclipse-jdt
apt-get install eclipse-nls-sdk ttf-kochi-gothic-naga10 glibc-doc
manpages-dev
Die zweite Zeile sind empfohlene Pakete (z.B. das deutsche
Sprachpaket), die ich einfach mitinstalliert habe.
Nun kann man auch schon '''eclipse''' aufrufen und fertig.
==== Eclipse mit Internem Browser ====
* libgtkembedmoz.so wird benötigt der einfachste Weg ist libxul-dev zu installieren und xulrunner.
* {{{
apt-get install libxul-dev xulrunner && ln -s /usr/lib/libgtkembedmoz.so /usr/lib/xulrunner/libgtkembedmoz.so && echo "READY"
}}}
==== Drucken aus Eclipse ====
Eclipse kann nicht drucken, wenn es GTK als Oberflächenbibliothek nutzt - Der Menüpunkt "Print" ist deaktiviert :-( (und das wird sich auch so schnell nicht ändern - siehe [Bug-Eintrag|https://bugs.eclipse.org/bugs/show_bug.cgi?id=24796]). Hier schafft es Abhilfe, in "Ausführen -> Externe Tools -> Externe Tools..." ein neues "Programm" anzulegen:
* Der Name kann z.B. "kprinter" sein
* die Position ist "/usr/bin/kprinter"
* das Arbeitsverzeichnis ist "${container_loc}"
* die Argumente sind "${resource_name}"
* auf der Registerseite "allgemein" anwählen, daß es im Menü für bevorzugte Operationen angezeigt wird.
Nun kann man eine Datei im Package Explorer anklicken und dann im Menü für externe Tools "kprinter" auswählen. Es erscheint ein wunderschöner KDE-Druckdialog ''(evtl. muss man beim ersten Mal die automatische Konvertierung von Textdateien aktivieren)''.
Benutzt man die UTF-8-Kodierung in seinen Eclipse-Projekten (wie in neueren Systemen eigentlich üblich), so kann man das Debian-Paket "tcs" zur Konvertierung installieren und dann folgende Änderung vornehmen:
* die Position ist: /bin/bash
* das Arbeitsverzeichnis ist: ${container_loc}
* die Argumente sind: -c "tcs -t 8859-1 <${resource_name} | enscript -M A4 -b '${resource_path}|$F $C|Page $%' -p - | kprinter"
=== direkte Installation ===
Da das Thema mit den wackeligen Debian-Paketen immer noch nicht
ganz geklärt ist und da eine Eclipse-Installation eigentlich kaum
in das Debian-System eigreift, empfehle ich (ThomasBayen) z.Zt.
einedirekte Installation. Eine ausführliche Installationsanleitung
gibt es auf der Seite EclipseInstallation.
=== Mylar und Yoxos-Eclipse-Distribution ===
Da Eclipse im Linux-Magazin [04/2007|http://www.linux-magazin.de/heft_abo/ausgaben/2007/04] Schwerpunktthema ist, fielen mir folgende Stichworte positiv auf: -- MarkusMonderkamp am 14.03.2007
* [Yoxos|http://yoxos.com] als deutsche Eclipse-Distribution zur Installation und
* [Mylar|http://www.eclipse.org/mylar/] zur Focussierung in diversen Eclipse-Plugins \\
== Erste Schritte ==
Man sollte erstmal die angebotene Einführung lesen. Von der
Philosophie her hat man am Bildschirm immer eine bestimmte
''Perspektive'', d.h. einen bestimmten Bildschirmaufbau mit
verschiedenen Unterfenstern und Tools für eine bestimmte Aufgabe.
So gibt es eine Perspektive für den CVS-Zugriff, für das
Java-Programmieren oder für das Perl-Programmieren. Eine
Perspektive enthält dann mehrere ''Sicht''en, das sind Unterfenster
innerhalb des Eclipse-Fensters, die dann z.B. einen Editor, eine
Modulübersicht o.ä. enthalten.
: ''Weitere Schritte ab hier sollte am besten mal jemand machen,
der auch Java mit Eclipse programmiert. Vielleicht hat KaiEhlers ja
Lust, weil er sich auch gerade in Eclipse einarbeitet. --
ThomasBayen''
Man kann natürlich auch WebAnwendungenMitEclipse programmieren. Dem
Thema habe ich eine eigene Seite gewidmet.
== Fazit ==
Eclipse ist eine sehr leistungsfähige IDE. Ihre Stärken liegen
eindeutig im Java-Bereich. Wie stark es dort ist und ob es bessere
Alternativen gibt, sollte vielleicht ein Java-Spezialist wie
PeterHormanns besser sagen können.
Durch den modularen Aufbau und die freie Lizenz hat es allerdings
den grossen Vorteil, daß es als universelles Tool einsetzbar ist.
So werden sich seine Stärken sicherlich auch in Projekten zeigen,
wo mehrere Programmiersprachen und Dokumentformate gemischt werden.
Inwieweit das alles heute schon möglich ist, werde ich in den
nächsten Wochen wohl herausfinden. Insbesondere EclipseUndPerl
werde ich dabei näher untersuchen. -- ThomasBayen
[[Installation Tomcat5 und Eclipse3.1]] -- Jens Kapitza
== Plugins ==
Wer mehr mit Eclipse tun will, als nur Java programmieren, kann es
durch Plugins erweitern. Interessante Plugins sind z.B.:
* http://quantum.sourceforge.net - Plugin für SQL
* http://freemarker.org/eclipse.html - Plugin für die Freemarker
Template-Bibliothek
*
http://www.eclipse.org/webtools/wst/components/ws/download_instructions_for_jars.html
- Anleitung für Web Services plugin (erstellung von war
dateinen(laut internet))
* http://www.open-steam.org/wiki/WebServiceDevSetup.wiki s.o.
* http://www.tutego.com/java/eclipse/plugin/eclipse-plugins.html - gute Liste von Plugins (auch ansonsten eine interessante Seite)
* http://subclipse.tigris.org - SubVersion-Plugin
* [Subversive|http://www.polarion.org/index.php?page=overview&project=subversive] - SubVersion-Plugin mit besserer Einbindung als Subclipse (Meinung von ThomasBayen aus 2006)
* http://www.eclipse.org/webtools/ - Eclipse Webtools Project (WTP)
* http://www.eclipse.org/webtools/wst/main.html - Eclipse Web
Standard Tools (WST)
== Links ==
* http://www.eclipse.org - Eclipse-Haptseite
* http://e-p-i-c.sourceforge.net - Eclipse Plugin für Perl
* http://www.eclipseproject.de - deutsche Community-Seite zu Eclipse
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