Ich bin mutig! Allerdings tut sich jetzt das Problem auf, daß permanent Pakete ausgetauscht werden. Wenn ich also z.B. irgendwo was über ein lustiges Spiel gelesen habe und dieses per apt-get installieren will, kann es sein, daß ich eine superneue Version bekomme, die dann nur mit einem nagelneuen Font läuft. Dieser setzt aber den neuesten Font-Server voraus, welcher für XFree 4.x vorgesehen ist, wodurch alle X-Komponenten erneuert werden und schwuppdiwupp habe ich -zig Megabytes an Update, die aus dem Netz gezogen werden müssen. An sich kein Problem, schließlich sind es ja meistens Verbesserungen, die so in das System gelangen. Blöd ist nur, das man, wenn man auf dem nächsten Rechner im lokalen Netz etwas ähnliches installiert, den ganzen Kram wieder aus dem Netz saugen muss. Also muss ein lokaler Mirror her!
Im Moment hat der Debian-Mirror bei mir ca. 5 GB. Da man heutzutage keine Festplatte mehr unter 20GB zu kaufen bekommt, schmerzt der Platz nicht wirklich. Dazu kommt, daß ich hier einen DSL-Anschluß habe. Ein kompletter Miror dauert ca. 12 Stunden. Dafür hat sich das Problem danach dann aber einstweilen erledigt! :-)
Es gibt verschiende Tools mit dehnen man einen Mirror anlegen kann. Alle verwalten einen lokalen Spiegel auf der Festplatte und aktualisieren bei ihrem Aufruf jeweils nur die neu hinzugekommenen und veränderten Pakete.
gut beschrieben
Mit apt-move habe ich bereits eine lange Zeit gearbeitet. Es funktioniert gut. Allerdings werden keine Releases-Dateien angelegt. Dadurch gibt es insbesondere Ärger mit den Woody-Netboot-CDs. Deshalb bin ich inzwischen auf debmirror übergegangen, das besser zu klappen scheint. Weitere Programmpakete findet man noch über den unten angegebenen Link.
Wenn man nun einen neuen Rechner im Netz installieren will, gibt es zwei Möglichkeiten:
Nun kommt es natürlich immer noch vor, das man lieber CDs hat als
ein einziges riesiges Archiv. Zum einen gibt es hier Tools, die
einem helfen, aus einer Paketauswahl wieder 650MB-Pakete zu machen
und mit Dingen wie Bootfiles etc. zu verbinden. Damit habe ich
allerdings bisher keine Erfahrungen. Ein Startpunkt sollte
http://www.debian.org/CD/faq/#diy
und das debian-cd-Paket
sein.
Zum anderen gibt es Jigdo. Dieses kann man benutzen, um die originalen Debian-CDs aus einem Mirror zu erzeugen. Wie das geht, steht auf der Seite DebianCDsMitJigdo.
- Einstiegsseite von Debian zum Thema (lesenswert!)
(Error 404)/ReleaseFiles für einen Mirror, Alternativlinks: debian.org
| unixlore.net
des Mirrors von obsoleten Paketen (Stichwort: dpkg --get-selections)
zum Erstellen eines Mirrors aus CD-Images
oder wie debianisiere ich remote (aus einem Mirror)