Davical ist ein CalDav Kalenderserver für einen LinuxKalender.

ThomasBayen hat sich seit Anfang 2021 Davical ausgesucht, um für eine Weile damit zu arbeiten.

Installation und Aufbau #

Die Installation unter Debian Buster war sehr einfach.

Davical basiert auf PHP (nicht so meine Lieblingssprache) und legt die Daten in einer PostgreSQL-Datenbank ab (find ich gut).

Datenbank-Struktur #

Wichtige Daten liegen dort dirket per SQL zugänglich inin einer Datenbank-Struktur, aber dennoch findet man auch die kompletten VCARD bzw. VCALENDAR Daten als Text in der Tabelle caldav_data. Was davon man beim Hacken lieber hat, muss jeder selber wissen. Die Datenbank-Struktur sieht so verständlich aus, das man vielleicht auch von außen direkt daran manipulieren kann.

LDAP Authentifizierung #

Ich habe es sogar relativ einfach geschafft, meine Benutzer automatisch aus meinem Firmen-LDAP anzulegen - für mich ist das ein echter Vorteil. Es gibt eine Admin-Weboberfläche, mit der man komplexe Rechtevergaben, neue Kalender, etc. einstellen kann.

Clients #

Eine Verbindung mit meinem Android per DAVx5 ergab eine einfache und perfekte Anbindung für Kalender, Aufgaben und Kontakte.

Außerdem setze ich auf dem Desktop die CardBook-Erweiterung für den Thunderbird ein. Man kann sie im Standard Add-On Store auswählen. Diese Erweiterung ist wirklich leistungsfähig und versucht wohl gerade, das bisherige Adressbuch im Core Thunderbird zu ersetzen.

Im Thunderbird CardBook muss ich als URL https://mein-server.domain.org/username/addresses angeben. Außerdem hatte ich in meinen ersten Tests ein selbstsigniertes Zertifikat, das dazu führte, das die Verbindung ohne weitere Erklärung oder Fehlermeldung nicht aufgebaut wurde. Sehr ärgerlich. Abhilfe gab mir dann dieser Artikel

Tags:  ServerDienste, Cloud