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= UMTS-Stick iCon 210 von O2 =

Dieser Stick wird leider nicht richtig unterstützt. Wir haben uns anhand einer Forumsdiskussion auf http://forum.ubuntuusers.de/topic/o2-surfstick-qualcomm-3g-icon-210-unter-ubunt/ an das Thema herangearbeitet.


== Umschalten in den Modem-Modus ==

Beim Einstecken tut der Stick so, als wäre er ein reiner Speicherstick. Dabei hat er die USB-ID "1e0e:f000" und wird vom usb-storage Treiber erkannt. Auf diesem Speicher sind dann Windows-Treiber etc, die uns gar nicht interessieren. Der Stick muss also umgeschaltet werden. Hierzu gibt es das Programm [usb_modeswitch|http://www.draisberghof.de/usb_modeswitch/]. Das Paket kann man installieren mit

 dpkg -i usb-modeswitch....

In die Datei ''/etc/usb_modeswitch.conf'' (''Debian-Paket vorhanden'') schreiben wir folgendes ans Ende dazu:

 DefaultVendor=  0x1e0e
 DefaultProduct= 0xf000
 TargetVendor= 0x1e0e
 TargetProduct= 0x9000
 TargetClass=    0xff
 MessageEndpoint=0x1
 MessageContent="55534243689d528100000000000006bd000000020000000000000000000000"
 ResponseEndpoint=0x1
 #------------------------------

Dieser Eintrag sorgt dafür, daß die angegebene USB-Message an den Stick mit der angegebenen ID gesendet wird. Dadurch wird dieser umgeschaltet. Das startet man mit

 usb_modeswitch
 
Jetzt kann man mit '''lsusb''' sehen, daß das USB-Device nicht mehr "1e0e:f000" heisst, sondern "1e0e:9000".



== Laden des Serial-Treibers ==

In oben angegebenem Forum ist von einem "HSO"-Treiber die Rede. Ich weiss nicht genau, was der besser können soll, bei uns klappte der Zugang auf das Gerät mit Hilfe des normalen usb-Modules. Da dieses den Stick (bzw. dessen ID) allerdings noch nicht kennt, muss man diese beim Laden des Moduls angeben:

 modprobe usbserial vendor=0x1e0e product=0x9000
 
Danach haben wir drei neue USB-Terminals in /dev/ttyUSB... Hiervon kann man das letzte ('''/dev/ttyUSB2''') als Modem nutzen.

ThomasBayen und StefanToups

: hört sich an, als wenn der Stick beim Einstecken erst einmal einen Datenträger simuliert, so wie bei [u3|http://en.wikipedia.org/wiki/U3] üblich.
Die u3-Funktionalität lässt sich bei u3-Befall mit einem Deinstaller rückstandsfrei entfernen:
http://www.u3.com/support/default.aspx#CQ3 (Vorsicht, ohne Garantie!!!) --MarkusMonderkamp

[{Tag Linux Notebook Netzwerk}]
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Ein Bekannter hatte auch einen Vodafon stick, dieser hatte aber mehrere Geräte bereitgestellt, u.a. ein CDROM Laufwerk mit der Dokumentation ;) Das ging sogar ohne Treiber. (Treiber waren dort auch Vorhanden + Linux HowTo)

--JensKapitza, 24-Mar-2009 21:02